Ausstellungen 

Luftkrieg. Von Libyen bis Hiroshima 1911-1945

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Luftkrieg
Von Libyen bis Hiroshima 1911-1945

13. Februar – 22. Mai 2016
Dienstag – Sonntag | 10-18 Uhr

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts, als es noch keine flugfähigen Apparate gab, die in der Lage gewesen wären Bomben zu transportieren, erkannten einige Autoren von Zukunftsromanen, wie J. Verne und J. London, ihr kriegerisches Potential.
In Wirklichkeit kann man die Entwicklung der Luftwaffe in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als einen ununterbrochenen Wettlauf beschreiben, mit dem man versuchte, sich die Potentiale dieser neuen Waffe anzueignen und auszubauen.  Diese Anstrengungen erreichten mit den Flächenbombardements ihren Höhenpunkt. Der Transport und Abwurf zweier Atombomben auf Japan stellte den ersten Schritt in Richtung nuklearer Apokalypse dar.

Die Ausstellung stellt die Etappen dar, wie Luftbombardements als Kriegstechnik immer mehr ausgeweitet wurden: von den ersten rudimentären Bombenabwürfen bei der Eroberung Libyens und während des Ersten Weltkrieges, über die Bombardierung von Soldaten und Zivilisten in Äthiopien sowie der spanischen Städte im Spanischen Bürgerkrieg, bis zur Zerstörung der europäischen Städte im Zweiten Weltkrieg und dem Atombombenangriff auf Hiroshima am 6. August 1945.
Die stetig intensiver geführten und geplanten Angriffe auf die Zivilbevölkerung waren einer der wichtigsten Gründe dafür, dass die Konflikte des 20. Jahrhunderts die Züge eines totalen Krieges annahmen.

In der Ausstellung sind Aufnahmen aus dem Fotoarchiv des Museums sowie aus anderen Archiven zu sehen.
Danken möchten wir für die Zusammenarbeit auch den beiden Zeitschriften „RID Rivista Italiana Difesa” und „Storia Militare”.